HERZLICH WILLKOMMEN IM HÄMOSTASEOLOGICUM-MITTE

ZENTRUM FÜR BLUTGERINNUNGSERKRANKUNGEN

Thrombosen, Blutungen &
Mikrozirkulationsstörungen

Das Hämostaseologicum Mitte ist ein fachärztliches Zentrum für Patienten mit Gerinnungsstörungen wie Thrombosen, Blutungen und Mikrozirkulationsstörungen.

Das Hämostaseologicum zeichnet sich durch die enge räumliche Bindung zwischen Patientenbehandlung und spezieller Labordiagnostik aus. Die Ergebnisse der präanalytisch sehr störanfälligen Gerinnungsparameter können so ohne Zeitverzug direkt in den Behandlungsplan integriert werden.

Das Hämostaseologicum Mitte ist organisatorisch mit dem IHP – Institut für Hämostaseologie und Pharmakologie im Hämostaseologicum Steglitz verbunden, in dem Spezialuntersuchungen durchgeführt werden. Das IHP erbringt auch Auftragsleistungen (Untersuchungen aus verschiedenen Körpermaterialien auf dem Gebiet der Gerinnungsdiagnostik und der Pharmakologie) für andere Praxen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Spektrum der Laboruntersuchungen

Gerinnungsdiagnostik

  • Globalteste
  • Einzelfaktoren der Gerinnung

Thrombozytendiagnostik

  • Inhibitoren
  • Genpolymorphismen (PCR)
  • Anti-Phospholipid-Antikörper
  • Homocystein

Gerinnungsdiagnostik

  • Blutbild-Analyse
  • Thrombozyten-Funktionsdiagnostik
  • Pharmakologische Diagnostik

Antikoagulanzien-Konzentration

  • Screening auf psychoaktive Substanzen
Univ.-Prof. Dr. med. Dr.-Ing. Kiesewetter

Univ.-Prof. Dr. med. Dr.-Ing. Kiesewetter

Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Transfusionsmedizin und Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämostaseologie, Angiologie

Nach seiner Tätigkeit als Direktor des Institutes für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie in der Charité und Leiter der Gerinnungsambulanz der Charité ist er seit 2010 im Hämostaseologicum Berlin-Mitte in der Patientenversorgung tätig.

Priv.-Doz. Dr. med. Berthold Hoppe

Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin, Hämostaseologe

Univ.-Prof. Dr. med. Abdulgabar Salama

Facharzt für Innere Medizin und Transfusionsmedizin

IM HÄMOSTASEOLOGICUM WERDEN PATIENTEN MIT FOLGENDEN ERKRANKUNGEN UNTERSUCHT UND BEHANDELT:

Übergerinnbarkeit des Blutes bei:

  • Risikoschwangerschaften und Fehlgeburten
  • Thrombosen und Lungenembolien
  • familiärer Thrombose-Belastung
  • Nachweis von Risikofaktoren
  • Autoimmunkrankheiten
  • Schlaganfällen
  • Herzinfarkten
  • peripheren Durchblutungsstörungen

Blutungsneigung bei:

  • verstärkter Blutung während oder nach Operationen
  • Neigung zu Blutergüssen
  • Hämophilie A und B (Bluterkrankheit)
  • von Willebrand Syndrom
  • anderen Blutgerinnungsfaktorenmängeln
  • Plättchenfunktionsstörungen (angeboren oder erworben) 

Mikrozirkulationsstörungen bei:

  • Raynaud-Syndrom
  • Akrozyanose
  • Durchblutungsstörungen des Auges

Therapiekontrolle bei:

  • Vitamin K-Antagonisten (z.B. Marcumar, Falithrom, Coumadin)
  • Neuen direkten oralen Gerinnungshemmern (z.B. Eliquis, Pradaxa, Xarelto)
  • Heparinen
  • Thrombozytenfunktionshemmern (z.B. ASS, Clopidogrel, Efient, Brilique) auch in Kombination
  • Einfluss verschiedener Medikamente auf die Blutgerinnung (Interaktionsbeurteilung) und Überwachung des Therapieerfolges durch individuelle Dosierung mittels Wirkstoffbestimmung

PATIENTENINFORMATIONEN

Außer in Notfällen möchten wir alle Patienten darum bitten, telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren. Wir benötigen neben der Versichertenkarte bei gesetzlich Versicherten unbedingt in jedem Quartal eine gültige Überweisung nach Muster 6 und – soweit vorhanden – Arztbriefe, Befunde oder Laborergebnisse.

Wenn möglich, sollten Patienten zur Erstuntersuchung nüchtern zu uns kommen, d.h. sie sollten in den letzten acht Stunden vor dem vereinbarten Termin keine Nahrung zu sich nehmen, können aber selbstverständlich trinken und ihre Medikamente einnehmen (Einschränkung spezielle Teste).

Im Hämostaseologicum Mitte ist bei den meisten Fragestellungen eine Blutuntersuchung notwendig. Außer in Ausnahmefällen werden dafür aber nicht mehr als sechs Blutröhrchen bzw. weniger als 30 ml Blut benötigt. In Abhängigkeit von der Dringlichkeit kann es sinnvoll sein, die Ergebnisse der Laboruntersuchungen abzuwarten.

Der zeitliche Aufwand für Patienten:

Patienten benötigen in unserer Praxis zwei Termine. Der erste Termin dient der Anamneseerhebung und der Blutentnahme mit ca. 15 Minuten Zeitaufwand. Der zweite Termin dient der Befundauswertung und Therapiebesprechung. Dieses dauert zwischen 15-45 Minuten. Bitte planen Sie ausreichend Wartezeit in der Praxis ein.

PATIENTENINFORMATIONEN
GESCHICHTE DES HÄMOSTASEOLOGICUM

GESCHICHTE DES HÄMOSTASEOLOGICUM

Am 01.04.2010 wurde das Hämostaseologicum in der Mohrenstraße 6 in 10117 Berlin eröffnet. Das Hämostaseologicum ist ein fachärztliches Zentrum für Patienten mit Gerinnungsstörungen wie Thrombosen, Blutungen oder Mikrozirkulationsstörungen.

Vorläufer des Hämostaseologicums war die Gerinnungsambulanz an der Universitätsmedizin Charité, Campus Charité Mitte.

Das Hämostaseologicum Berlin-Mitte wurde 2010 von Univ.-Prof. Dr. Dr. Holger Kiesewetter, PD Dr. Hartmut Radtke und Dr. Frank-Peter Schmidt in der Mohrenstraße 6, 10117 Berlin gegründet. Seit Mitte 2017 wird es von Prof. Dr. Dr. Kiesewetter geleitet.

SPRECHZEITEN

Außer in Notfällen möchten wir alle Patienten darum bitten, telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren.

Mo, Di, Mi, Fr:    8:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag:      8:00 – 16:00 Uhr

Telefonsprechzeiten

Montag – Freitag:   9:00 – 15:00 Uhr

KONTAKT

Tel:  030 – 34060925

Hämostaseologicum
Mohrenstraße 6
10117 Berlin